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Schweizer Vorsorge · Stand 2026

Säule 3a Rechner 2026

Berechne deine Steuerersparnis durch Einzahlungen in die Säule 3a — mit kantonalem Grenzsteuersatz. Live, kostenlos, in 30 Sekunden.

Deine Eingaben

CHF

Maximalbetrag 2026: 7'056 CHF (bei Pensionskassen-Anschluss)

Wird automatisch aus dem Kanton gesetzt — anpassbar für eine genauere Schätzung.

Hinweis: Dies ist eine vereinfachte Schätzung auf Basis eines pauschalen Grenzsteuersatzes und ersetzt keine professionelle Steuer- oder Finanzberatung. Die tatsächliche Steuerersparnis hängt von deiner individuellen Situation ab (effektive Steuerprogression, Gemeinde, Abzüge, Zivilstand). Für eine verbindliche Berechnung wende dich an eine zugelassene Steuerberaterin oder einen Treuhänder.

Säule 3a Anbieter im Vergleich

Die wichtigsten Schweizer Anbieter für ein 3a-Konto — Gebühren, Anlagestrategie und Besonderheiten.

Anbieter Gebühren p.a. Anlagestrategie Aktion
VIAC 0.43–0.88% ETF-basiert, frei wählbar Zum Anbieter →
finpension 3a 0.37–0.69% ETF-basiert, 4 Strategien Zum Anbieter →
frankly 3a (ZKB) 0.48–0.93% ETF & Indexfonds, flexibel Zum Anbieter →
Neon (3a via Pillar) 0.50–1.00% ETF-basiert, App-integriert Zum Anbieter →
Cembra MoneyBank 0.25% (Cash) Bankkonto (keine Börse) Direkt bei Bank
Migros Bank 0.30% (Cash) Bankkonto (keine Börse) Direkt bei Bank

Gebühren gerundet, Stand 2025. ETF-basierte Anbieter (VIAC, finpension, frankly) bieten Indexfonds/ETFs an; klassische Bankkonten (Cembra, Migros Bank) verzinsen das Guthaben variabel, bieten aber keine Anlage an der Börse. Provisionshinweis: Wir erhalten bei Kontoeröffnung über die gekennzeichneten Links eine Vergütung.

Wie funktioniert die Säule 3a?

Die Säule 3a (auch «gebundene Vorsorge» genannt) ist die private, freiwillige Vorsorge in der Schweiz. Sie ergänzt die AHV (Säule 1) und die Pensionskasse (Säule 2) und erlaubt es dir, jedes Jahr einen bestimmten Betrag steuerlich abzuziehen. Das Geld ist allerdings gebunden: Du kannst es erst unter bestimmten Bedingungen beziehen — in der Regel ab fünf Jahren vor dem AHV-Rentenalter, beim Kauf einer selbst bewohnten Immobilie, bei Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit, bei dauerndem Wegzug ins Ausland, bei Invalidität oder im Todesfall.

Der steuerliche Abzug funktioniert einfach: Du zahlst einen Betrag auf dein 3a-Konto ein, und diesen Betrag darfst du bei der Steuererklärung vom steuerbaren Einkommen abziehen. Das reduziert dein steuerbares Einkommen, wodurch sich auch die geschuldete Einkommenssteuer senkt. Wie viel du effektiv sparst, hängt von deinem Grenzsteuersatz ab — also dem Steuersatz, der auf den letzten Franken deines Einkommens anfällt.

Warum sich die Säule 3a fast immer lohnt

Die Säule 3a ist eine der wenigen Steueroptimierungen, die in der Schweiz wirklich für jeden Steuerpflichtigen zugänglich ist. Schon eine bescheidene Einzahlung von 3'000 CHF bringt in einem mittleren Steuerkanton eine Ersparnis von rund 1'000 bis 1'200 CHF pro Jahr. Bei der vollen Maximalbezahlung von 7'056 CHF sind es in Kantonen mit hoher Steuerlast (Genf, Waadt, Basel-Stadt) schnell über 2'500 CHF.

Dazu kommt ein zweiter Effekt: Beim Bezug der Säule 3a im Ruhestand wird das Kapital zu einem reduzierten, separat berechneten Tarif besteuert (die sogenannte Kapitalbezugssteuer). Diese liegt je nach Kanton zwischen ca. 2% und 6%, während die laufende Einkommenssteuer im Erwerbsalter deutlich höher ausfällt. Die Differenz zwischen der Steuerersparnis heute und der Bezugssteuer später ist der tatsächliche Steuervorteil.

Allerdings solltest du beachten, dass die vereinfachte Rechnung in diesem Tool nur die sofortige Einkommenssteuerersparnis zeigt. Die Kapitalbezugssteuer beim Bezug wird nicht berücksichtigt. Die effektive Gesamtsteuerersparnis über die gesamte Laufzeit ist in der Regel aber dennoch deutlich positiv, insbesondere wenn du in einem hohen Steuerkanton wohnst.

Beispielrechnungen für verschiedene Kantone

Um zu verdeutlichen, wie stark der Kanton die Steuerersparnis beeinflusst, hier drei Beispiele mit einer vollen Einzahlung von 7'056 CHF:

Zürich (ca. 38%)
2'681 CHF
Steuerersparnis
Schwyz (ca. 27%)
1'905 CHF
Steuerersparnis
Genf (ca. 45%)
3'175 CHF
Steuerersparnis

Wie du siehst, macht der Kanton einen erheblichen Unterschied: In Genf sparst du mit der gleichen Einzahlung rund 1'270 CHF mehr Steuern als in Schwyz. Das bedeutet aber nicht, dass sich die 3a in tiefsteuernden Kantonen nicht lohnt — auch dort ist die sofortige Ersparnis beachtlich und die Kapitalbezugssteuer ist dort ebenfalls tiefer.

Tipps zur Optimierung deiner Säule 3a

Mehrere Konten eröffnen: Wenn du dein 3a-Kapital auf mehrere Konten aufteilst (z.B. 3–5 Konten), kannst du beim Bezug in unterschiedlichen Jahren jeweils nur einen Teil beziehen. Da die Kapitalbezugssteuer progressiv ist, sparst du so erheblich an Steuern beim Bezug.

Jährlich voll einzahlen: Der Abzug kann nur im jeweiligen Steuerjahr geltend gemacht werden. Eine versäumte Einzahlung kann nicht nachträglich ins Folgejahr verschoben werden.

ETF-basierte Anbieter bevorzugen: Klassische Bankkonten haben oft nur eine geringe Verzinsung (unter 1%), die die Teuerung kaum kompensiert. ETF-basierte 3a-Lösungen (VIAC, finpension, frankly) bieten breit gestreute Indexfonds/ETFs zu sehr niedrigen Gebühren und erzielen langfristig höhere Renditen.

Im Dezember einzahlen: Viele Steuerpflichtige warten bis Dezember, um zu prüfen, ob noch finanzieller Spielraum vorhanden ist. Das ist legitim — achte aber auf die Bearbeitungsfristen deines Anbieters (bei Online-Anbietern meist 1–2 Werktage).

Säule 3a vs. Säule 3b — der Unterschied

Die Säule 3a ist die gebundene Vorsorge mit steuerlichem Abzug, aber eingeschränktem Zugang bis zum Rentenalter. Die Säule 3b ist die freie Vorsorge — jedes Spar- oder Anlageprodukt (Sparkonto, Aktien, Fonds) fällt darunter. Es gibt keinen Maximalbetrag, aber auch keinen steuerlichen Abzug vom Einkommen. Die Erträge der Säule 3b sind steuerpflichtig (Vermögenssteuer, Einkommenssteuer auf Zinsen/Dividenden). Die Säule 3a lohnt sich wegen des sofortigen Steuerabzugs in der Regel zuerst; erst wenn der Maximalbetrag ausgeschöpft ist, empfiehlt sich die Säule 3b für weiteres Sparen.

Häufige Fragen zur Säule 3a

Wie hoch ist der Maximalbetrag für die Säule 3a im Jahr 2026?

Der Maximalbetrag für Einzahlungen in die Säule 3a beträgt für das Jahr 2026 7'056 CHF (bei Anschluss an eine Vorsorgeeinrichtung/Pensionskasse). Dieser Betrag wird vom Bundesamt für Sozialversicherungen jährlich angepasst und ist massgeblich für den steuerlichen Abzug.

Wie viel Steuern spare ich mit einer 3a-Einzahlung?

Die Steuerersparnis hängt von deinem Grenzsteuersatz ab, der wiederum von Kanton, Gemeinde, Zivilstand und Einkommen bestimmt wird. In der Schweiz liegt die ersparte Steuer bei einer Maximalbezahlung typischerweise zwischen 1'200 CHF (niedrige Steuerkantone) und 2'800 CHF (hohe Steuerkantone) pro Jahr.

Wann lohnt sich eine Einzahlung in die Säule 3a?

Eine Einzahlung lohnt sich, wenn du in der Schweiz steuerpflichtig bist und Einkommen hast. Besonders attraktiv ist es in Kantonen mit hohen Grenzsteuersätzen (z.B. Genf, Waadt, Basel-Stadt). Die Steuerersparnis ist sofort wirksam, das Kapital ist aber bis zum regulären Rentenalter gebunden.

Was passiert wenn ich das Geld vorzeitig beziehe?

Ein vorzeitiger Bezug ist nur in definierten Fällen möglich: Kauf einer selbst bewohnten Immobilie, Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit, dauernder Umzug ins Ausland, Invalidität oder Tod. Beim vorzeitigen Bezug wird eine einmalige Bezugsteuer erhoben, die je nach Kanton und Bezugsjahr gestaffelt ist.

Kann ich mehrere Säule-3a-Konten eröffnen?

Ja, du kannst mehrere Konten bei derselben oder verschiedenen Anbietern eröffnen. Das ist sogar empfehlenswert: Durch die Aufteilung auf mehrere Konten kannst du beim Bezug in unterschiedlichen Jahren die Bezugsteuer optimieren, da jeder Bezug separat nach einem staffelbaren Tarif besteuert wird.

Sind Einzahlungen in die Säule 3a auch ohne Pensionskasse möglich?

Ja, auch ohne Anschluss an eine Vorsorgeeinrichtung kannst du in die Säule 3a einzahlen. Der Maximalbetrag ist dann jedoch höher: 20% des AHV-pflichtigen Lohns, maximal jedoch 35'280 CHF für 2026. Wer angestellt ist und einer Pensionskasse angehört, darf maximal 7'056 CHF abziehen.

Daten bleiben auf deinem Gerät — keine Übertragung an Server
Quellen: ESTV, BSV, kantonale Steuerämter (Stand 2025)
Aktualisiert: Januar 2026

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